An der 22. GV präsentierte der Vorstand Statutenanpassungen, die mit wenigen Modifizierungen genehmigt wurden. Neu wurde zudem Tina Seiler von Oppenheim & Partner in den Vorstand gewählt.

Nach der letztjährigen Generalversammlung hat sich der Vorstand intensiv mit der Neuausrichtung des Clubs beschäftigt. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob die Mitglieder-Kategorien noch sinnvoll sind oder ob angesichts der sich in den letzten 20 Jahren kolossal veränderten Medienlandschaft Neuerungen angesagt sind.
Anlässlich der gestrigen GV in der Jugendherberge Zürich-Wollishofen präsentierte der Vorstand unter der Leitung von Präsidentin Sonja Hüsler den rund 60 anwesenden Mitgliedern Statutenanpassungen. Nach intensiven Diskussionen und einzelnen Anträgen wurden die vom Vorstand vorgeschlagenen Änderungen – mit kleineren Anpassungen auf Wunsch der Vollversammlung – genehmigt.

Somit startet der Verein, der bislang unter Swiss Travelwriters Club firmierte, als Swiss Travel Communicators ins neue Jahr. «Es gibt immer weniger reine Printjournalisten, die unserem Verein angehören. Mit der sanften Namensänderung – das bisherige Kürzel STC bleibt erhalten – wird den veränderten Bedingungen in der Medienlandschaft Rechnung getragen. Dies ist mitunter eine Erkenntnis aus der Retraite im Mai 2019», erläutert Hüsler den Beschluss.
Neu besteht der Verein aus Aktiv-, Passiv- und Ehrenmitgliedern. Im Zuge dessen wurde der bisherige Presseausweis abgeschafft – auf Wunsch werden künftig Mitgliederausweise ausgestellt. Zudem wurden die Mitgliederbeiträge erhöht – erstmals nach 21 Jahren.
Erfreulich gingen die Wiederwahlen bzw. eine Neuwahl über die Bühne: Tina Seiler, Senior Consultant bei Oppenheim & Partner, wurde einstimmig in den Vorstand gewählt – sie ersetzt Katharina Deuber, die ausscheidet, dem Club aber weiterhin als Mitglied erhalten bleibt. Reisejournalist Martin Hoch, Swiss-Kommunikations-Chef Dan Bärlocher sowie Vanessa Bay von PrimCom wurden im Vorstand bestätigt.

Nach den intensiven Diskussionen und trotz fortgeschrittener Zeit schaffte es die Gewinnerin des Imholz-Förderpreises 2019, Annina Brühwiler, das Publikum mit ihrer Geschichte in den Bann zu ziehen: Mit spektakulären Videos und Fotos schilderte sie das Making-of ihrer Downhill-Skateboarder-Reportage in den Anden.

Mit einem Apéro riche – offeriert von den Schweizer Jugendherbergen unter der Leitung von CEO Janine Bunte – endete eine der wohl längsten GVs.




























